Ein Blog über Zwerge und ihre Abenteuer

Rückzuuug..!


Spielsitzung 3 – Teil 3

Nahe Eisenhall 1212GF – Immer noch vor 2 Jahren

Nachdem Neckbreck herausgefunden hatte, dass ein Feuersteinfunke ausreicht, um das geheimnisvolle Erz zur Explosion zu bringen, gab es noch ein paar weitere Tests – mit Fackeln und brennenden Holzscheiten – und siehe da:
Feuer hatte wie erwartet den gleichen Effekt.
Da man für den Ernstfall bereits eine Warnbotschaft hinterlassen hatte, beschloss man nun, das Höhlenlabyrinth weiter zu erkunden.

Vorher jedoch – das wird später noch einmal von Bedeutung – stellte Keregrimm zwei mit dem explosiven Erz gefüllte Eimer an die Stelle, an der es weiter in die Tiefe ging…


Und so folgten die Charaktere dem letzten noch unerforschten Gangstück im Südosten. Ein natürlicher, abschüssiger Gang, gewunden und schmal – gerade einmal breit genug für einen Oger.
Meter um Meter wagte man sich fort, passierte Abzweigungen und Nebengänge mit totem Ende, bis schließlich – nach über 150m – ein Schein von Fackeln hinter der nächsten Ecke zu erkennen war.
Vorsichtig pirschte man vor und blickte in eine große Höhle, in der unter eine einfachen Fellplane zwei Orks sich befanden:
Der eine schien zu schlafen, der andere im Schneidersitz daneben.


Um es kurz zu machen: Es wurde kein wirklich langes Gefecht.
Neckbreck stürzte auf den überraschten, sitzenden Ork, während Tumakk parallel seinen Hammer auf desesn schlafenden Kameraden niederschmettern liess. Interessanterweise war der zuerst noch schlafende Ork der härtere Gegner – zumindest hatte Neckbreck seinen Ork längst erlegt, als Keregrimm und Tumakk immer noch auf den inzwischen aufgestanden Ork einschlugen und Barzakk mit seiner Armbrust ihnen Feuerschutz gab.
Schließlich beendete Neckbreck mit einem präzisen Schlag dieses “ewige Drama”.


Man zog weiter, der Gang verbreitete sich, so dass selbst ein Troll hier bequem durchkommen würde, und nach rund 40-50m gab es eine mit Felsen verbarrikadierte Abzweigung – scheinbar hatten die Goblinoiden dieses Tunnelstück absichtlich verschlossen.
Was lag dahinter? Eine kleine Lücke zwischen Geröll und Höhlendecke sollte die Antwort bringen und Neckbreck “kletterte” vorischtig die Anhöhe hoch, spähte durch die niedrige Öffnung und erblickte einen Gang voller Spinnenweben.
Nicht gerade einladend. Also erstmal weiter.


Nach ein paar weiteren Metern teilte sich der Gang:
Geradeaus eine lange, dunkle Wassergrotte, links ein von Fackelschein erhellter Raum, wo auf einer Art Folterbank die Knochen eines Humanoiden zu erkennen waren und weiter hinten ein Goblin in einer anschließenden Höhle mit irgendwem schnatterte.
In gewohnter Überheblichkeit waren Angriffspläne schnell beschlossen, man stürmte vor – und erlebte eine böse Überraschung:


Zunächst war da – neben ein paar weiteren Goblins und Orks (von denen Neckbreck gleich zum Auftakt einen niederstreckte) – ein leibhaftiger Troll!


Doch bei diesem blieb es nicht – als der Rest der Gruppe aufgeschlossen war, gesellten sich aus zwei Nebenhöhlen noch zwei weitere Trolle dazu!


Zunächst schien die Situation noch unter Kontrolle, da die drei Trolle zu gross waren, um die Höhle durch den zu engen Ausgang zu verlassen:
Der Plan war, dass Neckbreck und Tumakk den Eingang dicht machten und nach für nach die Gegner erschlugen, während Norik bzw. Keregrimm von hinten heilen würden und Barzakk mit seiner Armbrust sie unterstützen würde.
Doch dieser Plan wurde in dem Moment verworfen, als einer der Orks endlich seine GEI+VE-Probe schaffte und den Trollen eine Anweisung (in Schwarzzunge) zu brüllte, die daraufhin in einem Nebengang verschwanden – offenbar wollten sie über einen anderen Weg die Charaktere erreichen!

Rückzuuug..!

Während Tumakk den anderen Zeit verschaffte, gab Neckbreck lauthals den Befehl zum Rückzug und letztendlich schaffte man es auf die Runde genau sich richtig zu formieren, bevor die 3 Trolle einen Keil in die Reihen der Zwerge getrieben hätten!

Schnell war ein Plan gefasst:
Keregrimm und Barzakk (mit Laufen/Rennen 5m/10m der schnellste der Daygar) sollten zu den rund 200m entfernten Erzeimern rennen und sich bereit machen, das explosive Material irgendwie in die Luft zu jagen, wenn Neckbreck und Tumakk schließlich mit den Gegnern bei ihnen eintreffen würden (Norik blieb als Primärheiler bei den beiden Kriegern).
Es folgte ein äußerst laaanges Rückzugsgefecht – während Barzakk und Keregrimm durch die Tunnel rannten, hatten Neckbreck und Tumakk alle Hände voll zu tun, den vordersten Troll (hinter dem 2 weitere Trolle und zig Orks und Goblins hinterher strömten) kleinzukriegen. Kaum hatte man das Ungetüm etwas angeritzt, regenerierte er sich wieder gesund.

Ein schnelles Ende

Runden später – Barzakk erreichte endlich die Eimer und verteilte deren Inhalt auf dem Gangboden – fiel schließlich Troll Nummer 1.
Während Barzakk und Keregrimm (der schließlich auch bei den Eimern eintraf) sich um Feuer bemühten, schien bei Nackbreck und Tumakk das Eis gebrochen: Nachdem der erste Troll so ein harter Brocken gewesen war, fiel Troll Nummer 2 – Dank einiger Immersiege – nach nur 2 Runden und auch der dritte Troll stellte kein ernsthaftes Problem mehr da.
Die restlichen Orks und Goblins wurden schnell zerhackt und als der letzte Gegner fiel, waren Neckbreck, Tumakk und Norik wieder in der Höhle angelangt, in der man zuvor die beiden einzelnen Orks überrascht hatte.

Erschöpft liess man sich nieder, Norik imformierte noch Barzakk und Keregrimm und die Session endete.

Das nächste Mal will man den Rest des – nun hoffentlich endgültig von Gegner gesäuberten – Labyrinths erkunden, um endlich herauszufinden, wer hinter diesem ganzen, hochexplosiven Komplott steckt.

2 Responses

  1. Blakharaz

    Ging ja mal wieder richtig rund. Bin wie immer schon auf eine Fortsetzung gespannt (und jetzt hab ich auch Lust mal eine reine Zwergentruppe zu spielen).

    24.09.2013 at 14:27

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