Ein Blog über Zwerge und ihre Abenteuer

Tief hinab und wieder zurück


Spielsitzung 4 – Teil 2

Nachdem der letzte Gegner gefallen war machte man sich daran, den Rest des Gewölbes zu untersuchen und kam zunächst an eine „richtige“ Tür, vor der verdächtige Schmauchspuren – wie von einer Explosion – am Boden zu finden waren.

Man überlegte kurz und rätselte etwas herum, dann betätigte Neckbreck die Klinke und ..BOOOOM! ….löste einen Feuerball aus!

Glücklicherweise hielt sich dieser im Rahmen und kurz darauf stand man – leicht angesengt – abermals vor der Tür. Keregrimms Analyse nach war die komplette Tür – vom Rahmen bis zur Klinke – magisch, ein erneuter Feuerball schien sicher…

Also entschied man sich für eine durch und durch zwergische Methode und so bezogen Neckbreck und Tumakk vor der Tür Stellung, während die anderen in Deckung gingen, hoben ihre Waffen – und schlugen zu!

Ihr Schaden war enorm und eine vergleichende Initiative-Probe für die der Tür innewohnende Magie und den die magische Struktur zerstörenden Waffenschaden führte dazu, dass die Tür zu Kleinholz zerfiel, ohne abermals einen Feuerball zu wirken.

Glück gehabt.

Dahinter betrat man mehrere Räume von durchaus „zivilisierterer“ Natur – eine Truhe mit Münzen, Schriftrollen und eine Phiole (die nach Plünderung vollständig von den Zwergen zerlegt wurde) und auch ein Schrank fanden sich hier (der ebenfalls zerlegt wurde).

Dann betrat man eine längliche Höhle, deren einziges Inventar ein mannshoher Standspiegel war. Vorsichtig („Seht nicht hinein!“) näherte man sich und Keregrimm spürte die Magie, die von dem Spiegel ausging – doch keine Runen oder ähnliches gaben Aufschluß über seine Funktion. Auch eine magische Analyse brachte die Heiler nicht weiter – nur die Erkenntnis, dass es sich um einen Gegenstand „arkaner“ Magie handelte.

Schließlich reichte es Neckbreck, er hob seinen Hammer – und schlug zu!

Als der Spiegel zerbrach schien einen Moment eine Art optische, verzerrende Druckwelle durch die Wirklichkeit zu schneiden und die Splitter verschwanden wie in einem Sog ins Nichts genau in der Mitte des Spiegels, bevor sein Holözgestell den Geist aufgab und zerbrach.

Verwirrt – doch unbeirrt – ging es weiter, wo man in einem kleinen Raum mit einem einfachen Schreibtisch kam (der abschließend natürlich auch zu Kleinholz verabeitet wurde), auf dem Pläne Esisenhgalls und von Grabungstunnel sich befanden – alles beschriftet in ornamenthaften Zeichen, die Keregrimm als Elfisch identifizierte!


Elfen?
Was war hier los?
Steckten vielleicht Ascheelfen hinter all dem?
Vorsichtshalber steckte man die Unterlagen ein und weiter ging es…

In einem anderen Raum fand man auch ein Bett (was man natürlich ebenfalls zerlegte, ohne überhaupt mitzubekommen, dass dies ein magischer Gegenstand war).

Schließlich kam der letzte Raum, in dem drei (wie Keregrimm festellte) magische Steinstatuen standen. Da man zuvor auch noch eine andere Abzweigung entdeckt hatte, beschloss man, die Statuen erstmal Statuen sein zu lassen und machte sich auf, das letzte noch unerforschte Gangstück zu erforschen.

Tief hinab…

Es war eine langer, natürlicher Gang – scheinabr ein ales Flußbett, wie Barzakk erklärte und nach rund 500m betrat man ein noch breiteres, altes Flußbett, durcdh das sich nun nur noch ein kleiner Rinnsaal zog und der in beide Richtungen weit in der Ferne endete. Das Unterreich.
Von hier aus konnte man überall landen und wenn man den genauen Weg nicht wusste, sich bis in alle Tiefen verlaufen.


So kehrte man um – und stolperte kurz darauf über eine zwergische Patroullie unter Hauptmann Dargo!

Die Zwerge hatten inzwischen den verschüttene Eingangsbereich wieder freigelegt, die totn Goblins entdeckt und erstmal einen Stoßtrupp vorgeschickt.

Aufgeregt erzählte man, was man entdeckt hatte – vom geheimnisvollen Erz bis hin zu dem explosiven Lager über dem Eisenhaller Thronsaal, während man von den Zwergen deutliche Blicke der Anerkennung ob der erlegten Gegnermassen erntete. Während man die Zwerge zum Ausgang begleitete – wo sie schließlich von einer jubelnden Minenarbeitergruppe in Empfang genommen wurden – erklärte ihnen Hauptmann Dargo noch, dass das geheimnisvolle Erz vorerst noch nicht weiter erwähnt werden sollte, nicht, bevor man Genaueres wisse.

…und wieder zurück

Unter den neugierigen, anerkennden Blicken anderer Zwerge schritten unsere fünf Daygar – in zerfetzter, rußgeschwärzter, blutbesudeltr Kleidung – zurück zu den Hallen des Droaclans, wo man gebührend in Empfang genommen wurde, während immer mehr Zwerge herbeieilten. Bis spät in die Nacht erzählten sie in Harnufs Schenke – wo sie vor Jahren noch Bier für eine kindische Mutprobe gestohlen hatten – ihre Geschichte und wurden von den Bewohnern DroaDaracs befeiert, während das Bier in Strömen floss…


Am nächsten Tag wurden unsere fünf Daygar von Männern der Eisenhaller Stadtgarde zu Hauptmann Dargo eskortiert, der sie zusammen mit dem in ganz Eisenhall bekannten Kommandant Arulf und Obermechanikus Filraz Stunden lang befragte. Kommandant Arulf war vor allem an der Organistation und Taktik der Goblinoiden interesseirt, während Filraz alles über das sonderbare Erz wissen wollte (dessen Entdeckung vorab immer noch geheim bleiben sollte).
Nebenbei erfuhr man, dass das unterirdische FLußbett ins Untereich gesichert und verbarikadiert worden war, die Stadtgarde einen heftigen Kampf mit den Statuen gehabt hatte und man in den versiegelten Gängen neben Spinnen auch noch das Grab eines alten Zwergenhelden gefunden hatte, bevor unsere 5 Daygar wieder entlassen wurden.


Und so kehrte – nach ein paar Freitagen – allmählich der Alltag wieder ein…
Während Tumakk und Barzakk wieder in den Minen schufteten kam für Neckbreck der großt Tag seiner Gesellenprüfung zum Schmied. Er fertigte einen Hammer, versuchte sein Glück – und bestand mit Breavour mittels eines Immersieges (!), wodurch er eine Waffe von ausgesprochener Qualität erschuf (wie magisch +1, doch ohne dabei magisch zu sein).

Norik und Keregrimm berichteten derweil ihrem Orden von den Vorkommnissen unter Mine 14, wobei sie auch das geheimnisvolle Erz nicht unerwähnt liessen.

Haltet Euch bereit

Schließlich – der Vorfall war nun keine Zehntage her – wurde Norik von seinem Onkel Torik aufgesucht. Sein strenger Onkel, der Norik einst in den Orden der Sucher gedrängt hatte, wollte alles über die Geschehnisse erfahren und verabschiedete sich schließlich mit den Worten:“Ihr habt da etwas ganz Besondres getan – und entdeckt. Nicht nur der Orden ist sehr erfreut. Man wird Dir und Deinen Freunden danken – schon bald. Haltet Euch bereit.”

Das Bingenhorn

Zwei Wochen nach dem Vorfall schallte am Vormittag plötzlich das tiefe Dröhnen des Bingenhorns durch ganz Eisenhall – ein Zeichen für alle Bewohner von Bal Darac zur Halle der Quellen zu kommen, weil etwas Wichtiges zu verkünden ist.

Auch unsere fünf Daygar machtn sich auf zur Halle der Quellen – und damit endete die vierte Spielsitzung.

Hinterlasse eine Antwort